Aller guten Dinge sind zwei: Phase 1 und 2 des nextTicket-Praxistest

Ein Test, zwei Phasen. So ist der nextTicket-Praxistest aufgebaut. Sie fragen sich, warum zwei Phasen notwendig sind? Wir haben die Antwort.

Mit dem nextTicket-Praxistest soll Bus und Bahn fahren einfacher werden. Vor allem für Fahrgäste, die bisher nur gelegentlich mit dem ÖPNV unterwegs sind. Keine langen Warteschlangen mehr am Ticketautomaten. Keine Suche nach dem passenden Kleingeld. Statt Einzel-, 4er-, 10er- oder 24-StundenTickets zu kaufen, können Fahrgäste bequem über die VRR nextTicket App auf dem Smartphone ein- und auschecken. So haben sie immer das richtige Ticket dabei, ohne sich mit Preisstufen und Tarifgebieten auseinandersetzen zu müssen.

Phase 1 des Praxistests

„In der ersten Phase des Praxistest möchten wir testen, wie das neue Check-in/Check-out-Prinzip von den Fahrgästen angenommen wird“, erklärt Peter Jungemann, Leiter der Fachgruppe Tarif beim VRR. Da das Check-in/Check-out-Prinzip über die App im VRR erstmals angewendet wird, müssen alle Beteiligten zunächst Erfahrungen mit dem neuen System sammeln. Außerdem sollen mögliche Fehlerquellen behoben und Verbesserungen vorgenommen werden. Sollte es z. B. Probleme mit dem Check-in im U-Bahn-Tunnel geben oder bestimmte Funktionen nicht fehlerfrei nutzbar sein, helfen die Rückmeldungen der Tester, um das System weiter zu verbessern.

In der ersten Phase des Praxistests wird deshalb noch der aktuelle VRR-Tarif für die Abrechnung zugrunde gelegt. Das heißt, Sie bezahlen je nach Länge Ihrer Fahrt den Preis eines EinzelTickets der Preisstufe K, A, B, C oder D. Pro Monat werden Ihre Fahrten dann kontinuierlich zusammengefasst, so wie Sie die Tickets idealerweise als 4er-Ticket, 10erTicket oder 24-StundenTicket gekauft hätten.

Hier ein kleines Beispiel: Sie haben in einem Monat vier Mal eine Fahrt mit einem EinzelTicket der Preisstufe B zurückgelegt. Dann erhalten Sie am Monatsende eine Gutschrift über die Differenz zwischen den vier EinzelTickets der Preisstufe B und dem entsprechenden 4erTicket.

Phase 2 des Praxistests

Im Juni startet die zweite Phase des nextTicket-Praxistests. Dann heißt es: Sie bezahlen nur für die Strecke, die Sie fahren! Im Prinzip funktioniert das wie Taxi fahren: Es gibt einen Startpreis, der zwischen 1,40 Euro und 1,45 Euro liegt. Er wird bei jeder Fahrt erhoben. Darüber hinaus wird für jeden angefangenen Linien-Kilometer eine Gebühr von 0,20 Euro berechnet. Insgesamt bezahlen Sie für eine Fahrt mit nextTicket (2. Klasse) aber nie mehr als ein EinzelTicket der Preisstufe D kosten würde.

Für jedes mitgenommene Kind bezahlt man unabhängig von der Entfernung pauschal 0,99 Euro pro Fahrt.

Als Bonus ist in Phase 2 jede fünfte Fahrt mit nextTicket (2. Klasse) kostenlos. Sie können die fünf Fahrten mit nextTicket entweder nacheinander machen. Oder noch bis zu vier weitere Erwachsene auf Ihr nextTicket mitnehmen.

„Durch den kilometerabhängigen Tarif schaffen wir eine maximale Transparenz für den Fahrgast. Er bezahlt nur für die Strecke, die er fährt“, sagt Peter Jungemann. So können Sie genau nachvollziehen, wie die Kosten entstehen.

Sind Sie neugierig geworden? Dann melden Sie sich für unseren nextTicket-Praxistest an und werden Sie Pionier! www.nextTicket.de